MDViewer

Schnellstart

2026-07-27 440 Wörter 3 Min. Lesezeit

Drei Wege, lokale Markdown-Dateien zu öffnen, ein Rundgang durch die Oberfläche und die unterstützten Dateitypen.

Erste Schritte

MDViewer rendert Markdown an zwei Stellen: im Reader im Browser, der Dateien direkt von deinem Computer öffnet, und auf diesen Dokumentationsseiten. Beide verwenden dieselbe Rendering-Engine und dasselbe Farbschema. Was du hier siehst, entspricht daher genau der Darstellung deiner eigenen Dateien.

Lokale Dateien öffnen

Kehre zur Reader-Startseite zurück und verwende eine dieser Möglichkeiten:

Methode Vorgehen Geeignet für
Ordner öffnen Klicke auf „Ordner öffnen“ oder drücke O Eine ganze Sammlung lesen, inklusive Suche und Links zwischen Dateien
Einzelne Datei öffnen Klicke auf „Einzelne Datei öffnen“ oder drücke Shift+O Nur ein Dokument lesen
Drag-and-drop Ziehe einen Ordner oder eine .md-Datei an eine beliebige Stelle der Seite Den schnellsten Einstieg

Hinweis

Deine Dateien werden niemals auf einen Server hochgeladen. Lesen und Rendering geschehen vollständig im Browser; beim Schließen des Tabs werden alle Daten freigegeben.

Browserunterstützung

Das Öffnen eines Ordners verwendet die File System Access API :

  • Chrome / Edge / Opera 86+: vollständige Unterstützung, einschließlich des zuletzt geöffneten Ordners
  • Safari / Firefox: weichen auf <input webkitdirectory> und Drag-and-drop aus. Das Lesen funktioniert problemlos, der Browser kann sich den Ordner jedoch nicht merken – du musst ihn jedes Mal erneut auswählen.

Sitzung wiederherstellen

Wenn du einen Ordner in einem unterstützten Browser öffnest, wird sein Verzeichnishandle in IndexedDB gespeichert. Beim nächsten Besuch:

  • Ist die Berechtigung noch gültig, kehrst du automatisch zur zuletzt geöffneten Datei und Scrollposition zurück
  • Ist sie abgelaufen, erscheint in der Ecke die Aufforderung „Weiterlesen“; ein Klick erteilt den Zugriff erneut

Die Liste „Zuletzt geöffnet“ auf der Startseite speichert deine letzten 8 Arbeitsbereiche.

Die Oberfläche

  • Dateibaum links: wird nach Verzeichnisebenen aufgeklappt; das Feld oben filtert nach Dateinamen; B blendet ihn aus
  • Inhalt in der Mitte: Breite, Schriftgröße, Zeilenhöhe und Schriftart lassen sich in den Einstellungen anpassen; , öffnet sie
  • Gliederung rechts: wird aus Überschriften der Ebenen 2 bis 4 erzeugt und hebt beim Scrollen den aktuellen Abschnitt hervor; T blendet sie aus

Unterstützte Dateitypen

Beim Durchsuchen eines Verzeichnisses erfasst der Reader:

  • Dokumente: .md .markdown .mdown .mkd .mdx .txt
  • Bilder: .png .jpg .gif .svg .webp .avif .bmp .ico (damit relative Pfade in Markdown aufgelöst werden)

Übersprungen werden .git, node_modules, dist, build, .obsidian und ähnliche Verzeichnisse sowie alle versteckten Dateien, deren Name mit . beginnt. Ein Scan umfasst höchstens 6000 Dateien und 12 Verzeichnisebenen.

Relative Pfade

Bilder und Links in diesen Formen funktionieren:

1
2
3
4
5
![Architektur](./images/arch.png)
![Bild eine Ebene höher](../assets/logo.svg)

[Zu einer anderen Seite springen](./advanced/config.md)
[Abschnittsübersicht](../guide/)

Bilder werden innerhalb des Arbeitsbereichs gefunden und in lokale Blob-URLs umgewandelt; .md-Links öffnen Ziele ohne Neuladen direkt im Reader. Nicht gefundene Ziele werden rot markiert und erklärt.

Nächste Schritte